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Nur LochRiesling schmeckt wie LochRiesling.
Doch was machen wir anders? Warum glänzen bereits unsere Trauben
mit Aromenreichtum und Reifegraden weit über dem Durchschnitt?
Alles kein Zufall, sondern das Ergebnis von Know-How, Leidenschaft
und harter Handarbeit. Der typische Weinhof-Herrenberg-Stil entsteht
durch Perfektion, nicht durch Manipulation. Durch Aufwand im Weinberg,
nicht durch Nachbessern im Keller. Aus Liebe zum Wein statt zur
aus Liebe zum Profit. Und das spüren Sie mit jedem Schluck.
Deshalb gehören unsere Auslesen "zu den größten
Weinen dieser Kategorie, die in Deutschland in der letzten Zeit
entstanden", findet kein Geringerer als Stuart Pigott in Wein
Gourmet 4/2003. Und unsere trockenen Weine begraben mit ihrer
Ausgewogenheit sämtliche Märchen vom harten, stahligen
Saar-Riesling.
Qualität mal
sieben
Wir verraten Ihnen jetzt sieben Qualitätsfaktoren
und alle zusammen bietet nur LochRiesling:
1. Eigene Spitzenlagen
an der Saar (mehr ...)
2. Reiner Riesling
(mehr ...)
3. Kontrollierter
Bio-Anbau (mehr ...)
4. Cargnello-Rebschnitt
(mehr ...)
5.
Reduzierte Ertragsmenge (mehr
...)
6. Profi-Weinlese
(mehr ...)
7.
Blitzsaubere Kellertechnik (mehr
...)
1.
Die Herkunft
Andere Weinberge sind flacher unsere Schiefer.
Die Weinberge des Saartals zeugen von einer
Jahrtausende alten Geschichte. Hier finden unsere Rebstöcke
Bedingungen wie sonst nirgendwo auf der Welt: Der Wein reckt sich
auf Schiefer-Steilhängen der Sonne entgegen, der Devonschieferboden
speichert Wärme und spendet den Trauben reichlich Mineralien.
Hinzu kommt das spezielle Mikroklima des Saartals: Im sonnigen Süden
des Mosel-Saar-Ruwer-Gebiets sorgen frische Herbstwinde für
einen Kontrast zur Sonne. Und dieses Reizklima bringt das Temperament
der Riesling-Traube zum Überschäumen. Für LochRiesling
verwenden wir ausschließlich Trauben aus unseren eigenen Spitzenlagen.
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2.
Die Rebsorte
Wir wollen Ihnen reinen Wein einschenken.
Weinliebhaber schwören auf reinen Riesling.
Genau wie wir. LochRiesling enthält deshalb keine andere Sorte.
Diese Königin aller Weißwein-Reben will allerdings nach
Strich und Faden verwöhnt werden, ihr spritziges Temperament
verlangt feinfühlige Erziehung. Sonst reagiert sie säuerlich
und versteckt ihre Talente. Doch wenn alles stimmt, zeigt diese
Rebsorte eine Eleganz und Klasse, von der andere nur träumen.
In unserer Lage "Wiltinger Schlangengraben" finden Sie
sogar über 100 Jahre alte wurzelechte Rebstöcke, eine
Kostbarkeit für Wein-Enthusiasten.
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3.
Der Anbau
Vor lauter Aroma kein Platz für Spritzmittel.
Kunstdünger, Giftspritze und Gentechnik
haben bei uns nix verloren. Das macht die Böden wertvoller,
die Reben gesünder und die natürlichen Hefen komplexer.
Und für die Reinheit unserer Bio-Qualität bürgt seit
Jahren der ecovin-Verband. Mit dem Bio-Weinbau holen wir aus unseren
Trauben das letzte Quentchen Qualität. Sie brauchen also kein
Umweltschützer zu sein, um unseren Wein zu lieben: Der geschmackliche
Vorteil spricht für sich selbst.
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4.
Der Rebschnitt
Hier schneidet die Chefin persönlich ...
... denn nur wenige Fachleute beherrschen die
Reb-Erziehung nach Prof. Cargnello. Die Methode des schlauen Professors
hat einen Riesenvorteil: Das Blatt-Frucht-Verhältnis ist optimal,
im Gegensatz zur üblichen Technik. Viel mehr Blätter versorgen
viel weniger Trauben mit Sonnenenergie. Das bringt neben Mineralien
und Aromastoffen auch traumhafte Reifegrade. Um hohe Qualitätsstufen
zu keltern, sind wir nicht unbedingt auf Botrytis-Beeren
angewiesen so können wir bei Bedarf Kraft und kristallklare
Frucht vereinigen. Ideal für trockene Weine. Und die edelfaulen
Beeren kommen dahin, wo sie reingehören: Ihr Honigaroma verfeinert
unsere Auslesen zu Balsam für den Gaumen.
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5.
Die Ertragsmenge
Befriedigt keine große Nachfrage, sondern
große Ansprüche.
Weniger ist mehr: Das gilt erst recht für
den Riesling. Durch Cargnello-Schnitt und Bio-Anbau liegt unser
Ertrag bei ca. 33 Hektolitern pro Hektar, ein Viertel der erlaubten
Menge für Qualitätsweine. Das bringt unserem Wein mehr
Kraft, mehr Konzentration perfekte Balance zur Frische der
Riesling-Säure. So vereinigen sich Temperament und Harmonie
auch bei trockenen Weinen. Manch einer glaubt, unser Lochriesling
habe weniger Säure in Wirklichkeit hat er mehr von allem
anderen.
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6.
Die Weinlese
Von Hand, aber mit Köpfchen.
Lese von Hand? Für uns nicht genug:
Der Weinhof Herrenberg kommt Dank überschaubarer Anbaufläche
ohne angelernte Hilfskräfte aus. In mehreren Lesegängen
sortieren wir unsere Trauben mit größter Sorgfalt. Unsere
Fachleute lassen nur perfekte Beeren ins Töpfchen, damit LochRiesling
bei aller Konzentration immer lupenrein und sortentypisch schmeckt.
Das Verteilen auf kleine Kisten verhindert ein Zerquetschen der
Trauben beim Transport zur Kelter. Auch dort droht ihnen keine Gewalt:
Luftdruck schont die Beeren beim Pressen, und in den Keller kommt
der Most nicht per Pumpe, sondern durch eigene Schwerkraft.
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7.
Die Kellertechnik
Ehrlich gärt am längsten.
Durch getrenntes Keltern der einzelnen Parzellen
entfaltet jedes Fass seinen eigenständigen Charakter. Reduktives
Vergären im kühlen Edelstahl erhält die volle Fruchtigkeit
unseres Weins. Spontan eingeleitet von natürlichen Weinbergshefen,
die Dank Bio-Anbau von Jahr zu Jahr einzigartiger werden. Manche
Sorten erhalten durch Chaptalisieren
eine behutsame Feinabstimmung. Technische Tricks im Keller sind
bei uns tabu, ebenso unnötige Pumpvorgänge und alles,
was dem sensiblen Riesling sonst noch Stress machen könnte.
Mögen andere ihren Wein vergewaltigen wir begleiten
ihn mit Fingerspitzengefühl und gönnen ihm seine Zeit
zum Reifen. So enwickelt sich jeder LochRiesling zu einer Wein-Persönlichkeit
mit Ausdrucksstärke und Nuancenreichtum. Natürliche Schönheit
ohne Schminke.
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