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Genusstipps


Hier Lesen Sie, wie Sie Ihren LochRiesling optimal genießen. Wir geben Ihnen Tipps zu folgenden Themen:

 

Lagerung

Schützen Sie Ihren Wein vor Licht, Erschütterungen und Temperaturschwankungen. Wenn Sie keinen geeigneten Keller haben, dann lassen Sie die Flaschen einfach im Karton und lagern diesen an einem Ort mit gleichmäßiger Temperatur, wie etwa dem Schlafzimmer.
Kühles und feuchtes Kellerklima ermöglicht langsames Reifen und lange Lagerung, wovon besonders edelsüße Spitzenqualitäten profitieren.

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Trinkreife

Fast alle Weißweinsorten gehören nicht länger als ein bis zwei Jahre in den Keller. Eine Sonderstellung nimmt der Riesling ein: Eine gehaltvolle Spitzenqualität wie LochRiesling kann richtig alt werden. Wobei ein trockener jünger getrunken werden sollte als ein restsüßer. Natürlicher Fruchtzuckergehalt wirkt zusätzlich konservierend. So kann es eine schöne Riesling-Trockenbeerenauslese in puncto Alterungspotential locker mit einem roten Spitzen-Bordeaux aufnehmen.
Mit dogmatischen Empfehlungen zum richtigen Trinkzeitpunkt halten wir uns vornehm zurück — Allein Ihr Geschmack entscheidet.
Ihr LochRiesling lässt sich ab einem Alter von etwa einem Jahr bereits mit Genuss trinken, wobei hier noch die Frische, die Frucht und das Temperament der Primäraromen dominieren, belebt von einer knackigen Säure. Nach einigen Jahren wird der Geschmack dann runder und es entstehen langsam neue, teilweise exotische Aromen. Während des Reifens kann es durchaus passieren, dass ein Wein unharmonisch schmeckt - das geht vorüber. Geben Sie den restlichen Flaschen dann einfach noch ein paar Monate Zeit. Bei halbtrockenen oder restsüßen Rieslingen wird die Süße mit den Jahren harmonisch in den Geschmack integriert, die charakteristische Geschmacksnote Botrytis-geprägter Auslesen überdauert Jahrzehnte.

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Korken

Mit dem Jahrgang 2004 haben wir den klassischen Korken durch Edelstahlkapseln ersetzt. Damit entfallen alle Nachteile üblicher Natur- und Kunststoffkorken. Der nachfolgende Abschnitt gilt für unsere älteren Weine, die noch mit Korken verschlossen sind.

Riechen Sie nach dem Öffnen einer verkorkten Flasche immer am feuchten Ende des Korkens. Ist der Duft nicht neutral, sondern muffig ("nach Keller") dann sollten Sie eine neue Flasche öffnen — der Wein hat einen mehr oder weniger unangenehmen "Korkschmecker". Bei liegend gelagerten Flaschen kann sich so ein störender Geschmack besonders gut auf den Wein übertragen. Da wir im Weinhof Herrenberg bis zur Umstellung auf Edelstahl nur Korken der höchsten Qualitätsstufe verwendt haben, kommt so ein Korkschmecker bei unseren älteren Weinen nur selten vor. Ansonsten tauschen wir eine solche angebrochene Flasche selbstverständlich um.
Öffnen Sie eine verkorkte Weinflasche immer möglichst ruckfrei und ohne den Korken zu zerbrechen. Dazu muss der Korkenzieher eine scharfe und ausreichend lange Spindel besitzen, deren Windungen eine Art Röhre ergeben.

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Das richtige Glas

Wer es noch nicht selber ausprobiert hat wird es kaum glauben, aber das richtige Glas trägt entscheidend zum vollendeten Genuss bei. Schließlich hören Sie sich die Berliner Philharmoniker auch nicht in der Sporthalle an.
Verwenden Sie bitte keine ovalen oder gar kugelförmigen Gläser mit Rollrand. Ein gutes Glas sollte langstielig und dünnwandig sein, sich nach oben geradlinig verjüngen und einen geschliffenen Rand haben.
Viele Hersteller bieten auch Gläser mit nach außen gelipptem Rand an; sie sind für junge, leichte und trockene Rieslinge gedacht.

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Servieren

Wir empfehlen eine Trinktemperatur von etwa 10 - 12°C. Servieren Sie den Wein besser etwas zu kühl als zu warm — wärmer wird er im Glas schon von allein.
Bewahren Sie die geöffnete Flasche möglichst kühl auf. Manche Menschen bevorzugen ihren Riesling etwa einen Tag nach dem Öffnen, wenn er einmal "durchgeatmet" hat. Erst nach mehreren Tagen macht sich durch Oxidation ein unpassender Geschmack bemerkbar. Aber bis dahin wird so ein leckerer LochRiesling doch wohl ausgetrunken sein, oder?


Wir wünschen Ihnen einen einzigartigen Weingenuss!
herzlichst,
Claudia und Manfred Loch

 

 
 
 
 
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