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Was gab´s Neues?


Unser Nachrichtenarchiv

Schoden, den 20. Juli 2009

Das Warten hat ein Ende: Die 2008er sind da.

ab sofort können Sie den neuen LochRiesling 2008 verkosten und bestellen. Gerade weil dieser Jahrgang nicht so sonnenverwöhnt wie sein Vorgänger war, sind wir besonders stolz auf unsere aktuelle Kollektion - zeigt sich doch gerade in der Relation die Überlegenheit unseres kompromisslosen Qualitätskonzepts. Dank aufwändigster Weinbergsarbeit und winzigem Ertrag (nicht mal 30hl/ha) sind wir mit der Qualität der Weine extrem zufrieden und erwarten zudem ein großes Reifepotential. So können wir Ihnen wieder richtig große edelsüße Spitzenweine anbieten bis hinauf zur grandiosen Trockenbeerenauslese aus dem Ockfener Bockstein. Natürlich kommen auch die Trocken-Liebhaber nicht zu kurz, ganz im Gegenteil. Besonders hervorheben möchten wir hier die überraschend wohlschmeckende Premiere einer neuen Weinbergsparzelle vom Fuße des Schodener Herrenbergs. Wir laden Sie herzlich ein, mit uns den neuen LochRiesling zu genießen (zur Weinliste >>).

 

Schoden, den 25. Februar 2009

Abwarten und Wein trinken.

Schon bald werden uns die ersten Anfragen erreichen, wann denn der Jahrgang 2008 in den Verkauf komme. Und wie er denn so sei, der neue Jahrgang. Nun, Hand aufs Herz: Wir wissen es nicht. Keine Bange, die neue LochRiesling-Generation verspricht wieder höchste Qualität vom Landwein bis zur Trockenbeerenauslese. Doch den Verkaufsstart bestimmt alleine unser Chef – der Riesling höchstpersönlich!

Der Grund ist unsere Philosophie, die da lautet: So wenig Eingriffe wie nötig. Der Charakter der Traube soll sich im Wein spiegeln und nicht das Equipment des Önologen. Denn alles, was der Wein an Behandlung erfährt, schadet ihm. Daher lassen wir unseren Weinen so viel Zeit, wie sie brauchen, um sich ungestört zu entwickeln. Wir ersparen ihnen chemisches Entsäuern und jedes Schönen. Statt dessen warten wir auf eine natürliche Säureregulierung und Klärung. Das ist in der heutigen Zeit so altmodisch, dass es in den Augen vieler Winzer schon wieder revolutionär erscheint. Unsere Weine gären nicht selten bis in den März und erfahren nach der langen Hefelagerzeit nur eine schonende Kieselgur-Filtration. Wir folgen damit ganz bewusst nicht dem Trend des immer schnelleren, des minutiös gesteuerten Designer-Weins.

Liebe Weinfreunde, gönnen auch Sie dem neuen LochRiesling seine Zeit! Und genießen Sie derweil die bereits ausgereiften Weine wie etwa den 2007er – sowie die Vorfreude auf eine neue, spannenden Kollektion! Immer in der Gewissheit, dass sich in unseren Fässern jede Nuance des neuen Jahrgangs voll und ganz entfaltet. Hier an dieser Stelle erfahren Sie rechtzeitig, wann es soweit ist.

Herzlichst, Ihre Weinbegleiter Claudia & Manfred Loch

 

Schoden, den 16. Juni 2008

2007 - ein Traumjahrgang. Träumen Sie mit!

„Ich bin schweeeer beeindruckt!" entfuhr es neulich dem großen Riesling-Experten Stuart Pigott, nachdem er einige unserer 07er verkostet hatte. In der Tat – dieser Jahrgang bricht alle Rekorde. Zum Beispiel unsere 2007er Trockenbeerenauslese: Da staunte der „Kelterknecht“ nicht schlecht, als sich der ölige Extrakt wie ein Lavastrom in die extra für höchste Messwerte angefertigte Spezial-Mostwaage ergoss und diese nichts, aber auch rein gar nichts anzeigte. Erst nach entsprechender Rückverdünnung klappte es: 305 Grad Oechsle, alle Achtung!

Dass sich sowas aufgrund der hohen osmotischen Spannung nicht mehr im Holzfass vergären lässt (das Holz wird förmlich zerrissen), wurde den Winzern das erste Mal im Jahrhundertjahrgang 1921 schmerzlich bewusst. Aber auch im Edelstahl stößt die Vinifikation hier an Ihre Grenzen. Wir mussten diese Trockenbeerenauslese deshalb mit einer zuvor gekelterten "nur" 245-grädigen TBA vereinigen, was den endgültigen Wert auf 265 Grad einpegelte. Das Ergebnis für den Gaumen: ultimative Opulenz, Eiswein-artige Säure, explodierende Frucht – "Engelspippi". Dieser Wein wird die Sommersonne von 2007 noch in sich tragen, wenn wir alle schon den Weg des Irdischen gegangen sind.

Dass aber nicht immer nur die legendären Gewächse unser Herz berühren, dafür steht unser Basiswein, der 2007er LochRiesling. Was hier im Glas an Trinkfreude vereinigt ist, zeigen die bei Verkostungen ruck-zuck geleerten Flaschen. Vorsicht – dieser Wein hat Suchtpotenzial! Tja, und zwischen solchen Eckpfeilern wird es erst richtig spannend. Zum Beispiel der 2007er Ockfener Bockstein: Extrakt ohne Ende, Noblesse, wahrhaft großes Terroir. Oder die 2007er Herrenberg "hochfeine" Auslese: An Duftigkeit und Dichte kaum zu übertreffen und den vor über 100 Jahren gebrauchten Begriff "hochfeine Auslese“ wieder belebend, erreichte sie selbst im Zustand des "Füllschocks" beim amtlichen Prüfvorgang die maximal überhaupt mögliche Punktzahl. Dem möchten wir nichts mehr hinzufügen.

Herzlichst,
Claudia & Manfred Loch

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Schoden, den 17. Juni 2007

Genuss-Gipfel G11: Ergebnis kann sich sehen lassen

Schoden (dpa). Überwiegend friedlich verlief das diesjährige Treffen der 11 führenden LochRiesling-Repräsentanten G11, der sogenannte Gipfel der Genüsse. Wie erwartet kam es am Rand des Gipfels zu Protesten: Am Schutzzaun rotteten sich einige Wildschweine zusammen und forderten freien Zugang zu ihren Lieblingstrauben. Vertreter des Deutschen Asketen-Verbandes warfen den G11-Teilnehmer eine massive Unterstützung der Terroir-Bewegung vor. Sprecher der chemischen Industrie forderten schärfere Maßnahmen gegen Rebläuse und Unkräuter.
Die befürchteten Ausschreitungen militanter Lokalisierungsgegener und des radikal-abstinenten Blockes blieben jedoch aus. Nach Meinung von Sicherheitsexperten das Ergebnis einer von Polizei-Vinologen konzipierten Deeskalationsstrategie: Durch den Präventiv-Einsatz von LochRiesling kam es zwischen Genussbefürwortern und -Gegnern zu bewegenden Szenen spontaner Verbrüderung.
In ihrer gemeinsamen Abschlusserklärung am Saarstrand bekannten sich die Teilnehmer schließlich zu Umweltschutz, Spontangärung und Abschaffung aller Genuss-Schranken.

Mit bacchantischen Grüßen vom Genuss-Gipfel, C+M Loch

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Schoden, den 15. April 2007

Tut uns Leid, wir haben sie nicht mehr alle.

Jedes Jahr dasselbe: Wieder sind die meisten unserer Weine lange vor dem Erscheinen des neuen Jahrgangs ausverkauft. Die Nachfrage nach LochRiesling wächst stärker als die Anbaufläche des Weinhofs Herrenberg.
Doch unser Jubel klingt eher verhalten. Denn es tut uns in der Seele weh, wenn wir die Bestell-Wünsche unserer besten Stammkunden nicht mehr erfüllen können. Oder wenn neue Riesling-Liebhaber zum Weinhof Herrenberg finden und noch nicht mal eine Probierkiste kriegen.
Dennoch widerstehen wir allen Versuchungen, die Ertragsmenge zu erhöhen. Klar, wir könnten aus unseren Spitzenlagen locker das Vierfache rausholen. Doch damit würden wir ein zentrales Qualitätsprinzip unseres LochRieslings verraten. Und das wollen Sie nicht wirklich, oder? Keine Angst, wir auch nicht. Immer mehr kann doch schließlich jeder. Immer besser dagegen ist das, was Sie vom Weinhof Herrenberg erwarten dürfen. Und auch vom kommenden Jahrgang 2006, der zur Zeit noch in den Fässern reift. Soviel sei schon verraten: Nach einem Jahr(gang) Pause gibt's diesmal wieder tolle Trockene. Einschließlich "Landwein". Der Verkauf wird voraussichtlich im Juni starten.
Bis dahin wünschen wir Ihnen einen fröhlichen Frühling und verbleiben
mit den besten Grüßen, Ihre Weinbegleiter
Claudia & Manfred Loch

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Schoden, den 12. Dezember 2006

Herbst-Krimi mit Happy End

Was hat unser LochRiesling mit einem Krimi zu tun? Richtig, beides kann man lesen. Aber nicht nur das. Der aktuelle Jahrgang 2005 hat diesmal mehr Nerven gekostet als jeder Thriller. Es gibt Opfer (blutjunge, unschuldige Trauben), einen Täter (Petrus außer Rand und Band) und als Tatort das Saartal. Die Spannung ging ja schon im Sommer mit extremen Wetter-Kapriolen los: Erst ein Juli wie in der Sahara, dann ein August wie in Sibirien, als Höhepunkt schließlich ein Hagelunwetter Anfang Oktober. Das kostete nicht nur Nerven, sondern auch Ertrag. Und einen nie dagewesenen Arbeitsaufwand bei der Lese: Wir nahmen jede einzelne Traube unter die Lupe bzw. die Nase und kamen uns vor wie Scotland Yard auf der Suche nach Polonium. Ob dieser Wein-Krimi das Zeug zum Bestseller hat? Es sieht ganz danach aus. Erste Fassproben zeigen, dass unsere Rasterfahndung alle Hagelschäden, faulen Trauben und andere Störenfriede unschädlich machen konnte. Die Jungweine präsentierenn sich mittlerweile lupenrein, stecken voller Frucht und Frische und bieten eine harmonische Säure. Wenn auch der Ertrag teilweise unter zwei Fuder pro Hektar rutschte – Die neueste LochRiesling-Auflage steuert stark auf ein Happy End zu.

Eine genussreiche Adventszeit wünschen Ihnen
Ihre Aromen-Fahnder Claudia & Manfred Loch

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Schoden, den 29. Juni 2006

2005, ein Weltklasse-Jahrgang

Dürfen wir ganz kurz vom Fußball ablenken? Der brandneue LochRiesling 2005 ist da! Und der ist auch sehr spannend, geradezu historisch. Wir erleben hier einen Jahrgang der Extreme: Der verschwindend geringe Ertrag von 20 hl/ha und schier unglaubliche Reifegrade haben zu einer absolut exklusiven Kollektion geführt. Opulenz gepaart mit Eleganz und Frische, das Ganze äußerst dicht und konzentriert - Da ist jeder Schluck eine Offenbarung! Die Sonne des Bilderbuch-Herbstes und unsere selektive Lese sorgten für Mostgewichte, die fast immer über 100 Grad Oechsle lagen - sozusagen aus dem Stand heraus mindestens Auslesequalität.

Alles, nur nicht trocken
Das Gros der 2005er liegt im feinherben Bereich. Durch die frische, vollkommen harmonische Säure wird die Fruchtsüße aufs Angenehmste ausbalanciert. Verzichten müssen Sie diesmal auf den "Saartyr". Denn vollkommen durchgegoren käme er bei diesen Eingangsmostgewichten locker über 15 Vol% Alkohol. Aber Gott sei Dank hat unser Verzicht auf den Zusatz von "Turbo­hefen" bewirkt, dass sich die Alkoholwerte jetzt sehr moderat präsentieren. Sie sehen, oder besser, Sie schmecken: Die Natur bietet durch ihre feinen Regelmechanismen ein Optimum an Qualität, das durch äußere, übereilte Eingriffe schnell aus dem Lot geraten würde.

Wein-Geschichte zum Einkellern
Ohne die anderen abzuwerten, möchten wir hier beispielhaft zwei Weine herauspicken. Erstens, die 2005er Hof-Cuvée Rivaner-Riesling aus dem Hungerberg: Unser Basis-2005er präsentiert sich ungemein frisch und sommerlich, ein Muss auf jeder Gartenparty. Zweitens, die 2005er Riesling Beerenauslese aus dem Herrenberg: Über die großen, legendären Saar-Rieslinge, die den Ruhm unseres Weinbaugebietes mehrten, wurde schon viel geschrieben. Hier kommt jetzt wieder ein Exemplar, das in die Geschichte eingehen wird: Schon bei der obligatorischen amtlichen Qualitätsweinprüfung sprengte unsere Beerenauslese den Bewertungsrahmen, bekam in allen Bereichen die maximale Punktzahl. Kaum zu glauben, dass es sich "nur" um unserer zweitbesten LochRiesling handelt. Gönnen Sie sich jetzt das Erlebnis eines perfekten edelsüßen Spitzenrieslings - oder gönnen Sie es Ihren Kindern und Kindeskindern!

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Schoden, den 15. November 2005

Himmelhoch jauchzend & zu Tode betrübt
Riesige Qualität, winzige Menge — so lässt sich der neue Jahrgang 2005 zusammenfassen. Es gibt also diesmal nicht nur Positives zu berichten — dazu später. Jetzt erst mal was Erfreuliches:

Der LochRiesling-Landwein 2004 ist gerade von den Testern der Saarbrücker Zeitung zum Wein des Monats November 2005 gekürt worden. Autor Thomas Reinhardt hat schnell erkannt: "Landwein ist natürlich eine sehr bescheidene Bezeichnung für diesen herrlichen Tropfen. Es ist die Einstiegsdroge von Claudia und Manfred Loch." Im weiteren Verlauf des Artikels lobt der Autor auch den Rest des Jahrgangs 2004, etwa den "Saartyr" oder den "Quasaar" ("eine Wucht"). Herzlichen Dank für diesen appetitanregenden Beitrag!
(Nachzulesen in "treff.region", Veranstaltungsmagazin der Saarbrücker Zeitung, 10.-16. November)

Neuer Rekord-Jahrgang — in doppelter Hinsicht

Nach einigen spannungsreichen Wochen haben wir die Trauben des aktuellen Jahrgangs gelesen. Die außergewöhnlich sonnigen Monate September und Oktober brachten selbst für unsere Verhältnisse außergewöhnlich hohe Reifegrade — im Mittel sogar über dem berühmten 99er Jahrgang. Doch diese Spitzenqualität forderte auch ihren Preis: Der Ertrag rutschte auf ein Rekord-Tief von 19 Hektolitern pro Hektar! Das ist weniger als ein Sechstel der gesetzlich erlaubten Ertragsmenge für Riesling-Qualitätsweine.

Dieses Jahr machten uns auch enorme Wildschäden zu schaffen. Leider fehlte eine ausreichende Abschreckung der Tiere durch regelmäßige Jagd. Doch unsere Beschwerde bei den zuständigen Jägern blieb ergebnislos. Sie ließen den Schodener Herrenberg links liegen — ganz im Gegensatz zum Rotwild: Die Hirsche fanden instinktsicher die besten Parzellen im Herrenberg und verputzten nach und nach eine Riesenportion vollreifer Trauben. Je nach erwarteter Weinqualität bedeutet das für uns einen Einnahmeverlust von bis zu 10000 Euro.

Doch diese Hiobsbotschaften betreffen allesamt nur die Menge, nicht die Qualität des LochRiesling-Jahrgangs 2005. Und in puncto Qualität stimmt einfach alles: Mit viel Mut zum Risiko erwischten wir genau den richtigen Lese-Zeitpunkt. Nur eine Woche später hätte uns der Regen die feinen Botrytis-Trauben verwässert. Aber so wanderte eine optimale Mischung aus hohen Reifegraden und knackig-frischer Säure in den kühlen Keller — besser geht´s nicht! Besonders für die Liebhaber edelsüßer Weine werden mit dem Jahrgang 2005 keine Wünsche offen bleiben. Trockenen LochRiesling wird´s nur in Kleinstauflage geben. Aber da empfehlen wir einen Blick auf die aktuelle Kollektion. Lassen wir jetzt also den Most seiner hoffnungsvollen Zukunft entgegenblubbern. Bis dahin genießen wir den Rest des goldenen Herbstes und erfreuen uns weiterhin an den zufriedenen Gesichtern bei den Weinproben hier in Schoden. Auch Ihnen wünschen wir Zufriedenheit und immer einen guten Wein im Glas!

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Schoden, den 18. Juli 2005

Der neue Jahrgang kommt. Und wie!

Auch in diesem Jahr haben wir unserem neuen Jahrgang genug Zeit im Fass gegönnt. Mittlerweile ist der Wein in der Flasche, die Etiketten sind im Druck, und ab Ende Juli (30. KW) können wir Sie beliefern. Dann begrüßen wir Sie auch gerne zu einer persönlichen Weinprobe in Schoden - Anruf genügt.

Soviel sei schon verraten: Unser 2004er LochRiesling bietet alle Saar-Tugenden in Reinkultur. Die dichte, feinsaftige Frucht ist schon in der Nase unwiderstehlich und erinnert an Aprikose, Pfirsich und ein wenig an Cassis. Hierzu passen der moderate Alkoholgehalt und die animierende Säure. Und, wie immer, die LochRiesling-typische Mineralik. Bereits jetzt machen die Weine einen Heidenspaß.
Sie werden wieder eine breite Auswahl vom Landwein bis zur Trockenbeerenauslese finden. Und dieses Mal erwartet Sie sogar eine echte "Contessaar", die edelsüße Spezialität aus einer ganz bestimmten Parzelle des Herrenberges.

Bis zum Verkaufsstart wollen wir Sie schon mal auf zwei wichtige Neuerungen vorbereiten:

1. Schluss mit verkork(s)tem Wein!
Fürderhin verzichten wir auf Korken. Unter der eleganten Versiegelung steckt jetzt eine Edelstahlkapsel. Keine Angst, wir muten Ihnen keine neumodischen Experimente zu - Das System hat sich seit Jahrzehnten bei Premium-Champagnermarken bewährt.
Der neue Verschluss bringt Ihnen nur Vorteile: Korkschmecker sind von nun an passé und die Weine können ohne störende Oxidationsprozesse perfekt reifen. Gerade in Langzeitversuchen haben Edelstahl-verkapselte Weine sogar gegenüber fehlerfrei verkorkten Flaschen die Nase vorn. Die sprichwörtliche Reinheit und Klarheit unseres LochRieslings bleibt über die Jahre ungetrübt. Garantiert.

2. Aus Nummern werden Namen.
Zweite Neuerung: Wir verwenden auf den Etiketten keine Fassnummern mehr. Statt dessen erfahren Sie den Namen der Parzelle, wo die Trauben gelesen wurden. So lassen sich die unterschiedlichen Jahrgänge besser vergleichen. Und es ist immer wieder faszinierend, die individuellen Charaktere der einzelnen Parzellen zu erleben.

Seien Sie also gespannt auf den neuen Jahrgang 2004! Er wird sie begeistern, das versprechen wir Ihnen.

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Schoden, den 8. Dezember 2004

Mit der neuesten Weinlese können wir rundum zufrieden sein: Auch diesmal reicht unser Spektrum vom trockenen Gutsriesling bis zur edelsüßen Spitze. Der durchschnittliche Reifegrad (88° Öchsle = Auslese-Bereich) ist alles andere als durchschnittlich. Der niedrige Ertrag ebenfalls, so wie immer.

Nichts Neues also? Und ob: Wir haben dieses Jahr eine noch strengere Selektion eingeführt, arbeiten die Charakteristika der einzelnen Parzellen noch deutlicher heraus. Und ein neues Etikettierungs-System wird ihnen die Übersicht erleichtern. Die alten Fassnummern sind ab sofort passé. Damit nicht genug: Mit dem Jahrgang 2004 werden wir als eines der ersten Weingüter 100% Freiheit von Korkfehlern garantieren. Das ist nicht nur für die Liebhaber rarer Auslesen ein unschätzbarer Vorteil.

Bis dahin erlauben Sie uns einen Blick zurück auf den aktuellen 2003er Jahrgang. Die Gault-Millau-Tester spendieren unserem "stoffigen" trockenen LochRiesling reichlich Punkte, und sie erkennen im edelsüßen Bereich eine weitere Steigerung. Obwohl wir bereits im Vorjahr eine Bewertungsstufe hoch kletterten. Bernd Knoll widmet dem Weinhof Herrenberg einen mehrseitigen Artikel in Vinum mit dem Titel "Einfach saargut". Hallwag-Autor Bernd Kreis empfiehlt angesichts des Körperreichtums unserer Weine sogar das Dekantieren wie bei einem gehaltvollen Roten.

Diesen Tipp können Sie ja gerne demnächst mal ausprobieren. Vielleicht zum Weihnachtsmenü? Wer sich noch nicht sicher ist, welcher LochRiesling den Festtags-Schmaus am trefflichsten begleitet, kann uns gerne fragen. Auch ihre Wünsche und Vorschläge finden bei uns offene Ohren - siehe oben.

Wir wünschen ihnen einen entspannten Advent und ein frohes Weihnachtsfest.

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Schoden, den 14. August 2004

Die Hitzewelle geht zu Ende – Und wir können endlich liefern! Aus Qualitätsgründen versenden wir keine Weine, wenn es draußen zu heiß ist. Wer auf seine Bestellung warten musste, wird dafür sicher Verständnis haben.

Der Jahrgang 2003 ist tatsächlich einzigartig. Wir haben an dieser Stelle bereits die Qualitätsunterschiede zwischen den Erzeugern angesprochen, welche einen mehr oder weniger geglückten Umgang mit den extremen Witterungsbedingungen wiederspiegeln. Uns sind zwar wieder aussergewöhnliche Rieslinge gelungen. Doch auch wir haben Überraschungen erlebt - lesen Sie selbst:

Was lange währt ...
Unser formidabler 2003er brauchte eine lange Zeit im Fass. Damit die Fachjournalisten nicht zu lange warten mussten, durften sie direkt aus den Fässern probieren. Und waren voll des Lobes. Doch auch nach dem Abfüllen Ende Mai / Anfang Juni brauchten unsere Rieslinge enorm viel Zeit. Zeit zum Erholen. Kein Scherz: Weine erleiden beim Abfüllen tatsächlich eine Art Schock, den sie erst einmal verdauen müssen. Das ist ganz normal, und Profis probieren deshalb neue Weine erst frühestens vier Wochen nach dem Abfülltermin. Unser 2003er fühlte sich aber auch nach dieser Zeitspanne noch ziemlich schwindelig. Doch zum Glück geht dieser Zustand stets vorüber, und mittlerweile zeigt der neue LochRiesling wieder sein großes Potential. Wer noch vor einem Monat probiert hat, sollte jetzt mal wieder eine Flasche öffnen - Sie glauben, einen ganz anderen Wein im Glas zu haben. Und dabei sind wir erst am Anfang der Trinkreife. Wieder einmal halten wir unser Versprechen, dass Sie bei uns mit jedem Jahrgang einen neuen, aufregenden Wein erleben dürfen.

In diesem Sinne: Sehr zum Wohl!

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12. Juli 2004

Endlich ist es soweit: Die neue Weinliste ist da!

Das Geheimniss großer Rieslinge liegt im Zusammenspiel von Boden, Mikroklima, Rebe und harter Arbeit des Winzers.
Nur wenn diese Komponenten perfekt harmonieren, entstehen einzigartige Weine voller Faszination. Bitte reduzieren Sie Weinqualität nicht auf hohe Mostgewichte. Oder ermitteln Sie den künstlerischen Wert einer Sinfonie nach der Anzahl ihrer Noten?
Wir freuen uns, Ihnen ein ein grandioses Konzert feinster Riesling-Kompositionen präsentieren zu können. Teilen Sie diesen Genuss mit uns!

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17. Mai 2004

Nein, unseren 2003er kriegen Sie immer noch nicht. Aber heute erfahren Sie, wann es los geht. Ja, wir wissen, dass die Weine anderer Erzeuger schon längst im Regal und in der Zeitung stehen. Und, jawohl, der neue Jahrgang ist auch tatsächlich phantastisch gut. Aber hier in Schoden heißt der Trend nicht "immer früher und immer schneller" sondern "immer besser". Und deshalb lassen wir unserem Wein seine Zeit.

Das Warten lohnt sich in diesem Jahr erst recht: Alle edelsüßen Weine tragen mindestens(!) das Prädikat Auslese. Und die trockenen bewegen sich auf so gleichmäßig hohem Niveau, dass uns die Wahl des Saartyrs echt schwer fällt. Zu allem Überfluss liefert der Ockfener Bockstein neben einer umwerfenden Goldkapsel-Auslese auch noch einen trockenen Riesling, der sich gewaschen hat. Ganz zu schweigen vom neuen Quasaar. Ach ja, und erst der Schlangengraben ... Herz, was willst Du mehr? Aber allzu lange spannen wir Sie jetzt nicht mehr auf die Folter: Ab Ende Juni können Sie den LochRiesling Jahrgang 2003 probieren. Wir freuen uns schon auf Ihren Besuch!

Noch was Erfreuliches: Der Weinhof Herrenberg ist gerade auf drei Hektar angewachsen. Die drei neuen Parzellen im besten Teil des Schodener Herrenberges dürfen sich jetzt auf unsere Anbaumethode umstellen. Schön langsam natürlich - wie im Keller, so im Weinberg.

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30. März 2004

Im Keller gärt noch der der Jahrgang 2003, und erste Proben versprechen exzellente Qualitäten. Das Ausnahmewetter bescherte uns ja Trauben wie aus dem Bilderbuch: höchste Reifegrade bei kerngesunden Beeren. Da dürfen Sie große edelsüße Weine erwarten, aber auch für die Freunde trockener Tropfen haben wir was feines im Fass - Warten Sie´s nur ab!

Vom 2002er sind jetzt natürlich schon viele Sorten ausverkauft. Die superbe Trockenbeerenauslese war bereits nach wenigen Tagen vergriffen, der wilde Saartyr hielt es nur ein paar Wochen in unserem Keller aus, und auch der galaktische Quasaar strahlt nicht mehr auf der Preisliste. Ganz zu schweigen von den Spezialitäten aus Bockstein und Schlangengraben, die schon längst eine eingeschworene Fan-Gemeinde gefunden haben. Zum Glück bietet unser Keller aber immer noch eine attraktive Auswahl trockener und edelsüßen Spitzenrieslinge. Eine Weinprobe in Schoden lohnt sich also weiterhin für Sie.

Und was passiert außerhalb des Saartals? In Berlin wird gerade an einer Pfand-Regelung für Weinflaschen gebastelt. Wir sind mal gespannt ...

 

 
 
 
 
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