|
Unser Nachrichtenarchiv
Captain Cork verliebt in Contessaar
Liebe Weinfreunde,
die Tester des Berliner Online-Weinmagazins "Captain Cork" haben unsere Contessaar entdeckt, auf Herz und Nieren geprüft und zum idealen "Mittagswein" erkoren. Den kompletten Artikel lesen Sie hier.
Herzlichst, Claudia & Manfred Loch

Schoden, den 12. Juli 2010
Die sensationellen 2009er sind da.
Es ist uns unmöglich, unsere Begeisterung für den 2009er Jahrgang zu verbergen. Zugegeben, im Laufe der letzten großen Jahrgänge ist so eine Art Inflation der Superlative eingetreten. Und trotzdem: Mit seinen ausgeprägten Beerenaromen nach reifem Pfirsich und Mango, mit toller Cremigkeit und Schmelz schon bei den Jungweinen – da dürfen wir unsere 2009er mit Fug und Recht als spektakulär bezeichnen.
Schon im letzten Herbst zeichnete es sich ab: Die Reben zeigten perfekte physiologische Reife und mit akribischer Hand-Auslese brachten wir kerngesunde Trauben in den Keller. Das Aroma der Moste war bereits sensationell. Und die hohen Erwartungen werden jetzt, nach schonender, langsamer Gärung, voll und ganz erfüllt.
Lassen auch Sie sich begeistern von der wieder verfügbaren Hof-Cuveé und dem mittlerweile schon zum Klassiker gewordenen LochRiesling. Erleben Sie die förmlich explodierende Frucht des „Kleinen Hehrenbersch“ in feinster Spätlese-Manier. Genießen Sie die Finesse und den animierenden Trinkspaß der Lagenweine „Cruv“ „Stier“ und „Stoveler“ und natürlich die Grandezza des Trios „Saartyr“, „QuaSaar“ und „Contessaar“. Eine atemberaubende Trockenbeerenauslese setzt dem Ganzen nochmals die Krone auf. Wir sind uns sicher: Der 2009er wird auch Sie begeistern – probieren geht über Studieren!
Schoden, den 20. Juli 2009
Das Warten hat ein Ende: Die
2008er sind da.
Ab sofort können Sie den neuen LochRiesling
2008 verkosten und bestellen. Gerade weil dieser Jahrgang nicht
so sonnenverwöhnt wie sein Vorgänger war, sind wir besonders
stolz auf unsere aktuelle Kollektion - zeigt sich doch gerade in
der Relation die Überlegenheit unseres kompromisslosen Qualitätskonzepts.
Dank aufwändigster Weinbergsarbeit und winzigem Ertrag (nicht
mal 30hl/ha) sind wir mit der Qualität der Weine extrem zufrieden
und erwarten zudem ein großes Reifepotential. So können
wir Ihnen wieder richtig große edelsüße Spitzenweine
anbieten bis hinauf zur grandiosen Trockenbeerenauslese aus dem
Ockfener Bockstein. Natürlich kommen auch die Trocken-Liebhaber
nicht zu kurz, ganz im Gegenteil. Besonders hervorheben möchten
wir hier die überraschend wohlschmeckende Premiere einer neuen
Weinbergsparzelle vom Fuße des Schodener Herrenbergs. Wir
laden Sie herzlich ein, mit uns den neuen LochRiesling zu genießen
(zur Weinliste >>).
Schoden, den 25. Februar 2009
Abwarten und Wein trinken.
Schon bald werden uns die ersten Anfragen erreichen, wann denn
der Jahrgang 2008 in den Verkauf komme. Und wie er denn so sei,
der neue Jahrgang. Nun, Hand aufs Herz: Wir wissen es nicht. Keine
Bange, die neue LochRiesling-Generation
verspricht wieder höchste Qualität
vom Landwein bis zur Trockenbeerenauslese. Doch den Verkaufsstart
bestimmt alleine unser Chef der Riesling höchstpersönlich!
Der Grund ist unsere Philosophie, die da lautet: So wenig Eingriffe
wie nötig. Der Charakter der Traube soll sich im Wein spiegeln
und nicht das Equipment des Önologen. Denn alles, was der Wein
an Behandlung erfährt, schadet ihm. Daher lassen wir unseren
Weinen so viel Zeit, wie sie brauchen, um sich ungestört zu
entwickeln. Wir ersparen ihnen chemisches Entsäuern und jedes
Schönen. Statt dessen warten wir auf eine natürliche Säureregulierung
und Klärung. Das ist in der heutigen Zeit so altmodisch, dass
es in den Augen vieler Winzer schon wieder revolutionär erscheint.
Unsere Weine gären nicht selten bis in den März und erfahren
nach der langen Hefelagerzeit nur eine schonende Kieselgur-Filtration.
Wir folgen damit ganz bewusst nicht dem Trend des immer schnelleren,
des minutiös gesteuerten Designer-Weins.
Liebe Weinfreunde, gönnen auch Sie dem neuen LochRiesling
seine Zeit! Und genießen Sie derweil die bereits ausgereiften
Weine wie etwa den 2007er
sowie die Vorfreude auf eine neue, spannenden Kollektion!
Immer in der Gewissheit, dass sich in unseren Fässern jede
Nuance des neuen Jahrgangs voll und ganz entfaltet. Hier an dieser
Stelle erfahren Sie rechtzeitig, wann es soweit ist.
Herzlichst, Ihre Weinbegleiter Claudia & Manfred Loch
Schoden, den 16. Juni 2008
2007 - ein
Traumjahrgang. Träumen Sie mit!
Ich bin schweeeer beeindruckt!"
entfuhr es neulich dem großen Riesling-Experten Stuart Pigott,
nachdem er einige unserer 07er verkostet hatte. In der Tat
dieser Jahrgang bricht alle Rekorde. Zum Beispiel unsere 2007er
Trockenbeerenauslese: Da staunte der Kelterknecht nicht
schlecht, als sich der ölige Extrakt wie ein Lavastrom in die
extra für höchste Messwerte angefertigte Spezial-Mostwaage
ergoss und diese nichts, aber auch rein gar nichts anzeigte. Erst
nach entsprechender Rückverdünnung klappte es: 305 Grad
Oechsle, alle Achtung!
Dass sich sowas aufgrund der hohen osmotischen Spannung nicht mehr
im Holzfass vergären lässt (das Holz wird förmlich
zerrissen), wurde den Winzern das erste Mal im Jahrhundertjahrgang
1921 schmerzlich bewusst. Aber auch im Edelstahl stößt
die Vinifikation hier an Ihre Grenzen. Wir mussten diese Trockenbeerenauslese
deshalb mit einer zuvor gekelterten "nur" 245-grädigen
TBA vereinigen, was den endgültigen Wert auf 265 Grad einpegelte.
Das Ergebnis für den Gaumen: ultimative Opulenz, Eiswein-artige
Säure, explodierende Frucht "Engelspippi".
Dieser Wein wird die Sommersonne von 2007 noch in sich tragen, wenn
wir alle schon den Weg des Irdischen gegangen sind.
Dass aber nicht immer nur die legendären Gewächse unser
Herz berühren, dafür steht unser Basiswein, der 2007er
LochRiesling. Was hier im Glas an Trinkfreude vereinigt ist, zeigen
die bei Verkostungen ruck-zuck geleerten Flaschen. Vorsicht
dieser Wein hat Suchtpotenzial! Tja, und zwischen solchen Eckpfeilern
wird es erst richtig spannend. Zum Beispiel der 2007er Ockfener
Bockstein: Extrakt ohne Ende, Noblesse, wahrhaft großes Terroir.
Oder die 2007er Herrenberg "hochfeine" Auslese: An Duftigkeit
und Dichte kaum zu übertreffen und den vor über 100 Jahren
gebrauchten Begriff "hochfeine Auslese wieder belebend,
erreichte sie selbst im Zustand des "Füllschocks"
beim amtlichen Prüfvorgang die maximal überhaupt mögliche
Punktzahl. Dem möchten wir nichts mehr hinzufügen.
Herzlichst,
Claudia & Manfred Loch
------------------------------------------------------------------
Schoden, den 17. Juni 2007
Genuss-Gipfel G11: Ergebnis kann sich sehen lassen
Schoden (dpa). Überwiegend friedlich verlief das diesjährige
Treffen der 11 führenden LochRiesling-Repräsentanten G11,
der sogenannte Gipfel der Genüsse. Wie erwartet kam es am Rand
des Gipfels zu Protesten: Am Schutzzaun rotteten sich einige Wildschweine
zusammen und forderten freien Zugang zu ihren Lieblingstrauben.
Vertreter des Deutschen Asketen-Verbandes warfen den G11-Teilnehmer
eine massive Unterstützung der Terroir-Bewegung vor. Sprecher
der chemischen Industrie forderten schärfere Maßnahmen
gegen Rebläuse und Unkräuter.
Die befürchteten Ausschreitungen militanter Lokalisierungsgegener
und des radikal-abstinenten Blockes blieben jedoch aus. Nach Meinung
von Sicherheitsexperten das Ergebnis einer von Polizei-Vinologen
konzipierten Deeskalationsstrategie: Durch den Präventiv-Einsatz
von LochRiesling
kam es zwischen Genussbefürwortern und -Gegnern zu bewegenden
Szenen spontaner Verbrüderung.
In ihrer gemeinsamen Abschlusserklärung am Saarstrand bekannten
sich die Teilnehmer schließlich zu Umweltschutz, Spontangärung
und Abschaffung aller Genuss-Schranken.
Mit bacchantischen Grüßen vom Genuss-Gipfel, C+M Loch
------------------------------------------------------------------------
Schoden, den 15. April 2007
Tut uns Leid, wir haben sie nicht mehr alle.
Jedes Jahr dasselbe: Wieder sind die meisten unserer Weine lange
vor dem Erscheinen des neuen Jahrgangs ausverkauft.
Die Nachfrage nach LochRiesling
wächst stärker als die Anbaufläche des Weinhofs Herrenberg.
Doch unser Jubel klingt eher verhalten. Denn es tut uns in der Seele
weh, wenn wir die Bestell-Wünsche unserer besten Stammkunden
nicht mehr erfüllen können. Oder wenn neue Riesling-Liebhaber
zum Weinhof Herrenberg finden und noch nicht mal eine Probierkiste
kriegen.
Dennoch widerstehen wir allen Versuchungen, die Ertragsmenge zu
erhöhen. Klar, wir könnten aus unseren Spitzenlagen locker
das Vierfache rausholen. Doch damit würden wir ein zentrales
Qualitätsprinzip
unseres LochRieslings verraten. Und das wollen Sie nicht wirklich,
oder? Keine Angst, wir auch nicht. Immer mehr kann doch schließlich
jeder. Immer besser dagegen ist das, was Sie vom Weinhof Herrenberg
erwarten dürfen. Und auch vom kommenden Jahrgang 2006, der
zur Zeit noch in den Fässern reift. Soviel sei schon verraten:
Nach einem Jahr(gang) Pause gibt's diesmal wieder tolle Trockene.
Einschließlich "Landwein". Der Verkauf wird voraussichtlich
im Juni starten.
Bis dahin wünschen wir Ihnen einen fröhlichen Frühling
und verbleiben
mit den besten Grüßen, Ihre Weinbegleiter
Claudia & Manfred Loch
--------------------------------------------------------------
Schoden, den 12. Dezember 2006
Herbst-Krimi mit Happy End
Was hat unser LochRiesling mit einem Krimi zu tun? Richtig, beides
kann man lesen. Aber nicht nur das. Der aktuelle Jahrgang 2005 hat
diesmal mehr Nerven gekostet als jeder Thriller. Es gibt Opfer (blutjunge,
unschuldige Trauben), einen Täter (Petrus außer Rand
und Band) und als Tatort das Saartal. Die Spannung ging ja schon
im Sommer mit extremen Wetter-Kapriolen los: Erst ein Juli wie in
der Sahara, dann ein August wie in Sibirien, als Höhepunkt
schließlich ein Hagelunwetter Anfang Oktober. Das kostete
nicht nur Nerven, sondern auch Ertrag. Und einen nie dagewesenen
Arbeitsaufwand bei der Lese: Wir nahmen jede einzelne Traube unter
die Lupe bzw. die Nase und kamen uns vor wie Scotland Yard auf der
Suche nach Polonium. Ob dieser Wein-Krimi das Zeug zum Bestseller
hat? Es sieht ganz danach aus. Erste Fassproben zeigen, dass unsere
Rasterfahndung alle Hagelschäden, faulen Trauben und andere
Störenfriede unschädlich machen konnte. Die Jungweine
präsentierenn sich mittlerweile lupenrein, stecken voller Frucht
und Frische und bieten eine harmonische Säure. Wenn auch der
Ertrag teilweise unter zwei Fuder pro Hektar rutschte Die
neueste LochRiesling-Auflage steuert stark auf ein Happy End zu.
Eine genussreiche Adventszeit wünschen Ihnen
Ihre Aromen-Fahnder Claudia & Manfred Loch
-----------------------------------------------------
Schoden, den 29. Juni 2006
2005, ein Weltklasse-Jahrgang
Dürfen wir ganz kurz vom Fußball ablenken? Der brandneue
LochRiesling 2005 ist da! Und der ist auch sehr spannend, geradezu
historisch. Wir erleben hier einen Jahrgang der Extreme: Der verschwindend
geringe Ertrag von 20 hl/ha und schier unglaubliche Reifegrade haben
zu einer absolut exklusiven Kollektion geführt. Opulenz gepaart
mit Eleganz und Frische, das Ganze äußerst dicht und
konzentriert - Da ist jeder Schluck eine Offenbarung! Die Sonne
des Bilderbuch-Herbstes und unsere selektive Lese sorgten für
Mostgewichte, die fast immer über 100 Grad Oechsle lagen -
sozusagen aus dem Stand heraus mindestens Auslesequalität.
Alles, nur nicht trocken
Das Gros der 2005er liegt im feinherben Bereich. Durch die frische,
vollkommen harmonische Säure wird die Fruchtsüße
aufs Angenehmste ausbalanciert. Verzichten müssen Sie diesmal
auf den "Saartyr". Denn vollkommen durchgegoren käme
er bei diesen Eingangsmostgewichten locker über 15 Vol% Alkohol.
Aber Gott sei Dank hat unser Verzicht auf den Zusatz von "Turbohefen"
bewirkt, dass sich die Alkoholwerte jetzt sehr moderat präsentieren.
Sie sehen, oder besser, Sie schmecken: Die Natur bietet durch ihre
feinen Regelmechanismen ein Optimum an Qualität, das durch
äußere, übereilte Eingriffe schnell aus dem Lot
geraten würde.
Wein-Geschichte zum Einkellern
Ohne die anderen abzuwerten, möchten wir hier beispielhaft
zwei Weine herauspicken. Erstens, die 2005er Hof-Cuvée Rivaner-Riesling
aus dem Hungerberg: Unser Basis-2005er präsentiert sich ungemein
frisch und sommerlich, ein Muss auf jeder Gartenparty. Zweitens,
die 2005er Riesling Beerenauslese aus dem Herrenberg: Über
die großen, legendären Saar-Rieslinge, die den Ruhm unseres
Weinbaugebietes mehrten, wurde schon viel geschrieben. Hier kommt
jetzt wieder ein Exemplar, das in die Geschichte eingehen wird:
Schon bei der obligatorischen amtlichen Qualitätsweinprüfung
sprengte unsere Beerenauslese den Bewertungsrahmen, bekam in allen
Bereichen die maximale Punktzahl. Kaum zu glauben, dass es sich
"nur" um unserer zweitbesten LochRiesling handelt. Gönnen
Sie sich jetzt das Erlebnis eines perfekten edelsüßen
Spitzenrieslings - oder gönnen Sie es Ihren Kindern und Kindeskindern!
-------------------------------------------------------------
Schoden, den 15. November 2005
Himmelhoch jauchzend & zu Tode betrübt
Riesige Qualität, winzige Menge
so lässt sich der neue Jahrgang 2005 zusammenfassen. Es gibt
also diesmal nicht nur Positives zu berichten dazu später.
Jetzt erst mal was Erfreuliches:
Der LochRiesling-Landwein 2004 ist gerade von den Testern der Saarbrücker
Zeitung zum Wein des Monats November 2005 gekürt worden. Autor
Thomas Reinhardt hat schnell erkannt: "Landwein ist natürlich
eine sehr bescheidene Bezeichnung für diesen herrlichen Tropfen.
Es ist die Einstiegsdroge von Claudia und Manfred Loch." Im
weiteren Verlauf des Artikels lobt der Autor auch den Rest des Jahrgangs
2004, etwa den "Saartyr" oder den "Quasaar"
("eine Wucht"). Herzlichen Dank für diesen appetitanregenden
Beitrag!
(Nachzulesen in "treff.region", Veranstaltungsmagazin
der Saarbrücker Zeitung, 10.-16. November)
Neuer Rekord-Jahrgang in doppelter Hinsicht
Nach einigen spannungsreichen Wochen haben wir die Trauben des
aktuellen Jahrgangs gelesen. Die außergewöhnlich sonnigen
Monate September und Oktober brachten selbst für unsere Verhältnisse
außergewöhnlich hohe Reifegrade im Mittel sogar
über dem berühmten 99er Jahrgang. Doch diese Spitzenqualität
forderte auch ihren Preis: Der Ertrag rutschte auf ein Rekord-Tief
von 19 Hektolitern pro Hektar! Das ist weniger als ein Sechstel
der gesetzlich erlaubten Ertragsmenge für Riesling-Qualitätsweine.
Dieses Jahr machten uns auch enorme Wildschäden zu schaffen.
Leider fehlte eine ausreichende Abschreckung der Tiere durch regelmäßige
Jagd. Doch unsere Beschwerde bei den zuständigen Jägern
blieb ergebnislos. Sie ließen den Schodener Herrenberg links
liegen ganz im Gegensatz zum Rotwild: Die Hirsche fanden
instinktsicher die besten Parzellen im Herrenberg und verputzten
nach und nach eine Riesenportion vollreifer Trauben. Je nach erwarteter
Weinqualität bedeutet das für uns einen Einnahmeverlust
von bis zu 10000 Euro.
Doch diese Hiobsbotschaften betreffen allesamt nur die Menge, nicht
die Qualität des LochRiesling-Jahrgangs 2005. Und in puncto
Qualität stimmt einfach alles: Mit viel Mut zum Risiko erwischten
wir genau den richtigen Lese-Zeitpunkt. Nur eine Woche später
hätte uns der Regen die feinen Botrytis-Trauben verwässert.
Aber so wanderte eine optimale Mischung aus hohen Reifegraden und
knackig-frischer Säure in den kühlen Keller besser
geht´s nicht! Besonders für die Liebhaber edelsüßer
Weine werden mit dem Jahrgang 2005 keine Wünsche offen bleiben.
Trockenen LochRiesling wird´s nur in Kleinstauflage geben.
Aber da empfehlen wir einen Blick auf die aktuelle Kollektion. Lassen
wir jetzt also den Most seiner hoffnungsvollen Zukunft entgegenblubbern.
Bis dahin genießen wir den Rest des goldenen Herbstes und
erfreuen uns weiterhin an den zufriedenen Gesichtern bei den Weinproben
hier in Schoden. Auch Ihnen wünschen wir Zufriedenheit und
immer einen guten Wein im Glas!
--------------------------------------------------------------------------
Schoden, den 18. Juli 2005
Der neue Jahrgang kommt. Und wie!
Auch in diesem Jahr haben wir unserem neuen Jahrgang genug Zeit
im Fass gegönnt. Mittlerweile ist der Wein in der Flasche,
die Etiketten sind im Druck, und ab Ende Juli (30. KW) können
wir Sie beliefern. Dann begrüßen wir Sie auch gerne zu
einer persönlichen Weinprobe in Schoden - Anruf genügt.
Soviel sei schon verraten: Unser 2004er LochRiesling bietet alle
Saar-Tugenden in Reinkultur. Die dichte, feinsaftige Frucht ist
schon in der Nase unwiderstehlich und erinnert an Aprikose, Pfirsich
und ein wenig an Cassis. Hierzu passen der moderate Alkoholgehalt
und die animierende Säure. Und, wie immer, die LochRiesling-typische
Mineralik. Bereits jetzt machen die Weine einen Heidenspaß.
Sie werden wieder eine breite Auswahl vom Landwein bis zur Trockenbeerenauslese
finden. Und dieses Mal erwartet Sie sogar eine echte "Contessaar",
die edelsüße Spezialität aus einer ganz bestimmten
Parzelle des Herrenberges.
Bis zum Verkaufsstart wollen wir Sie schon mal auf zwei wichtige
Neuerungen vorbereiten:
1. Schluss mit verkork(s)tem Wein!
Fürderhin verzichten wir auf Korken. Unter der eleganten Versiegelung
steckt jetzt eine Edelstahlkapsel. Keine Angst, wir muten Ihnen
keine neumodischen Experimente zu - Das System hat sich seit Jahrzehnten
bei Premium-Champagnermarken bewährt.
Der neue Verschluss bringt Ihnen nur Vorteile: Korkschmecker sind
von nun an passé und die Weine können ohne störende
Oxidationsprozesse perfekt reifen. Gerade in Langzeitversuchen haben
Edelstahl-verkapselte Weine sogar gegenüber fehlerfrei verkorkten
Flaschen die Nase vorn. Die sprichwörtliche Reinheit und Klarheit
unseres LochRieslings bleibt über die Jahre ungetrübt.
Garantiert.
2. Aus Nummern werden Namen.
Zweite Neuerung: Wir verwenden auf den Etiketten keine Fassnummern
mehr. Statt dessen erfahren Sie den Namen der Parzelle, wo die Trauben
gelesen wurden. So lassen sich die unterschiedlichen Jahrgänge
besser vergleichen. Und es ist immer wieder faszinierend, die individuellen
Charaktere der einzelnen Parzellen zu erleben.
Seien Sie also gespannt auf den neuen Jahrgang 2004! Er wird sie
begeistern, das versprechen wir Ihnen.
------------------------------------------------------------------
Schoden, den 8. Dezember 2004
Mit der neuesten Weinlese können wir rundum zufrieden sein:
Auch diesmal reicht unser Spektrum vom trockenen Gutsriesling bis
zur edelsüßen Spitze. Der durchschnittliche Reifegrad
(88° Öchsle = Auslese-Bereich) ist alles andere als durchschnittlich.
Der niedrige Ertrag ebenfalls, so wie immer.
Nichts Neues also? Und ob: Wir haben dieses Jahr eine noch strengere
Selektion eingeführt, arbeiten die Charakteristika der einzelnen
Parzellen noch deutlicher heraus. Und ein neues Etikettierungs-System
wird ihnen die Übersicht erleichtern. Die alten Fassnummern
sind ab sofort passé. Damit nicht genug: Mit dem Jahrgang
2004 werden wir als eines der ersten Weingüter 100% Freiheit
von Korkfehlern garantieren. Das ist nicht nur für die Liebhaber
rarer Auslesen ein unschätzbarer Vorteil.
Bis dahin erlauben Sie uns einen Blick zurück auf den aktuellen
2003er Jahrgang. Die Gault-Millau-Tester spendieren unserem "stoffigen"
trockenen LochRiesling reichlich Punkte, und sie erkennen im edelsüßen
Bereich eine weitere Steigerung. Obwohl wir bereits im Vorjahr eine
Bewertungsstufe hoch kletterten. Bernd Knoll widmet dem Weinhof
Herrenberg einen mehrseitigen Artikel in Vinum mit dem Titel
"Einfach saargut". Hallwag-Autor Bernd Kreis empfiehlt
angesichts des Körperreichtums unserer Weine sogar das Dekantieren
wie bei einem gehaltvollen Roten.
Diesen Tipp können Sie ja gerne demnächst mal ausprobieren.
Vielleicht zum Weihnachtsmenü? Wer sich noch nicht sicher ist,
welcher LochRiesling den Festtags-Schmaus am trefflichsten begleitet,
kann uns gerne fragen. Auch ihre Wünsche und Vorschläge
finden bei uns offene Ohren - siehe oben.
Wir wünschen ihnen einen entspannten Advent und ein frohes
Weihnachtsfest.
------------------------------------------------------------------
Schoden, den 14. August 2004
Die Hitzewelle geht zu Ende Und wir können endlich
liefern! Aus Qualitätsgründen versenden wir keine Weine,
wenn es draußen zu heiß ist. Wer auf seine Bestellung
warten musste, wird dafür sicher Verständnis haben.
Der Jahrgang 2003 ist tatsächlich einzigartig. Wir haben an
dieser Stelle bereits die Qualitätsunterschiede zwischen den
Erzeugern angesprochen, welche einen mehr oder weniger geglückten
Umgang mit den extremen Witterungsbedingungen wiederspiegeln. Uns
sind zwar wieder aussergewöhnliche Rieslinge gelungen. Doch
auch wir haben Überraschungen erlebt - lesen Sie selbst:
Was lange währt ...
Unser formidabler 2003er brauchte eine lange Zeit im Fass.
Damit die Fachjournalisten nicht zu lange warten mussten, durften
sie direkt aus den Fässern probieren. Und waren voll des Lobes.
Doch auch nach dem Abfüllen Ende Mai / Anfang Juni brauchten
unsere Rieslinge enorm viel Zeit. Zeit zum Erholen. Kein Scherz: Weine
erleiden beim Abfüllen tatsächlich eine Art Schock, den
sie erst einmal verdauen müssen. Das ist ganz normal, und Profis
probieren deshalb neue Weine erst frühestens vier Wochen nach
dem Abfülltermin. Unser 2003er fühlte sich aber auch nach
dieser Zeitspanne noch ziemlich schwindelig. Doch zum Glück geht
dieser Zustand stets vorüber, und mittlerweile zeigt der neue
LochRiesling wieder sein großes Potential. Wer noch vor einem
Monat probiert hat, sollte jetzt mal wieder eine Flasche öffnen
- Sie glauben, einen ganz anderen Wein im Glas zu haben. Und dabei
sind wir erst am Anfang der Trinkreife. Wieder einmal halten wir unser
Versprechen, dass Sie bei uns mit jedem Jahrgang einen neuen, aufregenden
Wein erleben dürfen.
In diesem Sinne: Sehr zum Wohl!
----------------------------------------------------------------
12. Juli 2004
Endlich ist es soweit: Die neue
Weinliste ist da!
Das Geheimniss großer Rieslinge liegt im Zusammenspiel von
Boden, Mikroklima, Rebe und harter Arbeit des Winzers.
Nur wenn diese Komponenten perfekt harmonieren, entstehen einzigartige
Weine voller Faszination. Bitte reduzieren Sie Weinqualität
nicht auf hohe Mostgewichte. Oder ermitteln Sie den künstlerischen
Wert einer Sinfonie nach der Anzahl ihrer Noten?
Wir freuen uns, Ihnen ein ein grandioses Konzert feinster Riesling-Kompositionen
präsentieren zu können. Teilen Sie diesen Genuss mit uns!
-----------------------------------------------------
17. Mai 2004
Nein, unseren 2003er kriegen Sie immer noch nicht. Aber heute erfahren
Sie, wann es los geht. Ja, wir wissen, dass die Weine anderer Erzeuger
schon längst im Regal und in der Zeitung stehen. Und, jawohl,
der neue Jahrgang ist auch tatsächlich phantastisch gut. Aber
hier in Schoden heißt der Trend nicht "immer früher
und immer schneller" sondern "immer besser". Und
deshalb lassen wir unserem Wein seine Zeit.
Das Warten lohnt sich in diesem Jahr erst recht: Alle edelsüßen
Weine tragen mindestens(!) das Prädikat Auslese. Und die trockenen
bewegen sich auf so gleichmäßig hohem Niveau, dass uns
die Wahl des Saartyrs
echt schwer fällt. Zu allem Überfluss liefert der Ockfener
Bockstein neben einer umwerfenden Goldkapsel-Auslese auch noch einen
trockenen Riesling, der sich gewaschen hat. Ganz zu schweigen vom
neuen Quasaar. Ach ja,
und erst der Schlangengraben ... Herz, was willst Du mehr? Aber
allzu lange spannen wir Sie jetzt nicht mehr auf die Folter: Ab
Ende Juni können Sie den LochRiesling Jahrgang 2003 probieren.
Wir freuen uns schon auf Ihren Besuch!
Noch was Erfreuliches: Der Weinhof Herrenberg ist gerade auf drei
Hektar angewachsen. Die drei neuen Parzellen im besten Teil des
Schodener Herrenberges dürfen sich jetzt auf unsere Anbaumethode
umstellen. Schön langsam natürlich - wie im Keller, so
im Weinberg.
------------------------------------------------------
30. März 2004
Im Keller gärt noch der der Jahrgang 2003, und erste Proben
versprechen exzellente Qualitäten. Das Ausnahmewetter bescherte
uns ja Trauben wie aus dem Bilderbuch: höchste Reifegrade bei
kerngesunden Beeren. Da dürfen Sie große edelsüße
Weine erwarten, aber auch für die Freunde trockener Tropfen
haben wir was feines im Fass - Warten Sie´s nur ab!
Vom 2002er sind jetzt natürlich schon viele Sorten ausverkauft.
Die superbe Trockenbeerenauslese war bereits nach wenigen Tagen
vergriffen, der wilde Saartyr
hielt es nur ein paar Wochen in unserem Keller aus, und auch der
galaktische Quasaar
strahlt nicht mehr auf der Preisliste. Ganz zu schweigen von den
Spezialitäten aus Bockstein und Schlangengraben, die schon
längst eine eingeschworene Fan-Gemeinde gefunden haben. Zum
Glück bietet unser Keller aber immer noch eine attraktive Auswahl
trockener und edelsüßen Spitzenrieslinge. Eine Weinprobe
in Schoden lohnt sich also weiterhin für Sie.
Und was passiert außerhalb des Saartals? In Berlin wird gerade
an einer Pfand-Regelung für Weinflaschen gebastelt. Wir sind
mal gespannt ...
|